Projektpraktikum
Aus Michaelpollak
tell stories, not history.
Inhaltsverzeichnis |
ansatz
- maschine (konkrete geschichte des gerätes)
- menschen (der maschine menschen, gesichter und geschichten geben)
- leistung (in kontrast zur heutigem rechner leistungswerte aufzeigen, grafiken, diagramme, zahlen, technische werte)
- 3 bildschirme, 3 verschiedene präsentationen
- colorcoded
- backup booklets/mäppchen
- befehlsreferenz für programmierer drucken und aufhängen?
- buttons am gerät und funktion "für dummies" erklären. "in plain english"-style? v.a. kein input, kein output
geschichte der maschine
- hergestellt in
- genutzt
- tabakfabrik
- landesmuseum
- linz
- wien
ibm system 360 / 30
announced by IBM on April 7, 1964 zemanek ist 1961 zu ibm gewechselt neu war die kompatibilität, sowohl aufwärts als auch abwärts. code der für die 360 geschrieben wurde kann auch heute noch auf aktuellen ibm maschinen ausgeführt werden.
- technik
- geschichte
- geschichten
- idee
links
- wired
- ibm
- wikipedia en
- wikipedia de
- gescannte dokumente, miese qualität
- präsentation bei ibm
- heise artikel
- mehr zeug
- os360, betriebssystem
- emulator für os360
- comphist
- [1]
- original werbung!
- guy who used this thing and blogs - write?
bilder
- good one
- full workspace
- konsole
- veröffentlichungsfoto
- etwas unscharf
- konsole frontal
- workspace quelle
namen
- mv - Generalsekretär OCG
- Herr Tousek ("wirklich guter ibm techniker", "war ein chef"...--> chroust... auch von karst genannt als guter techniker und sagt, dass besitzer (hochl.) ihn kennt)
- Professor Neeb ("hat österreichische computerstatistik gemacht", "hat aufgeschrieben, welche maschinen pro jahr bei welchem verwender laufen", chroust)
Herbert Kaser
interview am (17.5., 1000)
Gerhard Chroust
interview am (6.5., 1330)
H.Karst
interview am 17.5. um 14 uhr!
helmut petrik
interview am ()
martin binder
ich bin derzeit noch aktiver IBM-er, war immer schon Techniker, bin
allerdings mittlerweile im Bereich Netzwerk tätig.
Davor war ich technischer Spezialist für den Bereich IBM 3890 Belegleser in
Österreich. Dies betrifft die /360 insoferne, als jeder dieser Belegleser
einen Controller benötigt, als Bindeglied zwischen System - Rechner und der
Mechanik. Und bei den Modellen 3890/c (von denen in Österreich etwa 30
installiert waren) war als Control - Unit eine /360-25 eingebaut. Die
besagten Belege waren alle Schecks und Erlagschein - Abschnitte, die die
Kunden bei den Banken ablieferten. Pro Sekunde konnten 40 Belege
verarbeitet werden (gelesen, verfilmt und nach programmierten
Entscheidungen sortiert), die heute noch verwendeten Maschinen (leider
nicht mehr von IBM) erreichen nicht mal annähernd diese Phänomenale
Leistung. Trotzdem hatte zB. die PSK damals 4 Stück installiert, um das
Belegaufkommen zu bewältigen.
Ich habe als junger Techniker in der Girozentrale am Schwarzenbergplatz in
Wien ca. 1980 begonnen, die beiden Vorgänger (IBM-1275) von später zwei
Stück 3890/c in Eigenverantwortung zu betreuen, mit allen technischen
Konsequenzen. Als später die c-Modelle durch modernere XP-Modelle abgelöst
wurden, ist dann ein PS/2-80 mit intel 386 anstatt der /360 als Controller
eingesetzt worden. Die restliche Mechanik war aber unverändert identisch
mit den in den 70er - Jahren entwickelten 3890/c. Bis zum Ende der 90er -
Jahre wurden diese imposanten Geräte für die zentrale Beleglesung in den
Haupt - Lokationen der Banken verwendet. Eine 3890 konnte im Maximalausbau
bis zu 17 Meter lang werden und hatte dann weit mehr als 100 Elektromotore
eingebaut, Ventilatoren mitgerechnet.
Ich habe in meiner Dienstzeit bei IBM österreichweit etwa 30 IBM - Kollegen
zu 3890/c und 3890/XP - Technikern ausgebildet und natürlich auch
kompliziertere Störungen quasi als Feuerwehr an Ort und Stelle beheben
geholfen. Zumeist waren andere Komponenten schuld an den Problemen,
die /360 - Bauteile waren ja gottseidank fast unverwüstlich. Im Detail
erinnere ich mich nur an drei Vorkommnisse, die mir schlaflose Nächte in
Linz und 2x in Wien bescherten.
Als ich 1990 im Zuge einer IBM - Schulung in USA den kleinen Ort Huntsville
in Alabama und dort natürlich das NASA Space - Center besuchte, stachen mir
bei einer Führung vier in Plus - Form installierte IBM /360-65 Maschinen
sofort ins Auge. Der Guide hat mir erklärt, diese "Dinosaurier" würden
immer noch für die Kursberechnungen eingesetzt, denn ihr Hauptvorteil war
unschlagbar: diese Geräte würden einfach nicht kaputtgehen, und auch die
notwendige Software konnte daher jahrzehntelang unverändert weiter benutzt
werden. Jede Veränderung hätte viele Millionen für Tests verschlungen, und
das Geld war natürlich immer schon knapp budgetiert.
Bei den diversen Abbauten der 3890/c habe ich mir zwei Erinnerungsstücke
gesichert: das Techniker - Panel des /360 - Controllers (das leider von
Beginn an schon mit Leuchtdioden bestückt war und daher immer schon etwas
anachronistisch / modern gewirkt hat) sowie einen Kernspeicher, der aber
nicht mehr komplett erhalten ist. Es fehlen schon einige Bit - Planes, als
Anschauungs - Objekte für Physik - Unterricht, denn ich habe Freunde und
Verwandte im Lehrberuf.
Gerne würde ich beide Reste für ein Museum "opfern", wenn sie dann nicht
absichtlich vernichtet werden, was mir leid täte.
Falls sie an mehr Informationen von mir interessiert sind, wäre ich auch
gerne bereit diese zu liefern.
heinz meisnar
Im Jahr 1979 bin ich als HW-Techniker in die IBM Österreich eingetreten. Nach dem „Ausfassen meines Werkzeuges“ hatte ich gleich das erste Erlebnis mit einer 360/30.
Natürlich fallen mir auch einige Anekdoten zu diesem und anderen Produkten dieser Zeit ein. Das würde ich natürlich auch gerne an Studenten weiter geben.
Für ein weiterführendes Gespräch stehe ich gerne zur Verfügung.

